Einführung
Der Jahresrückblick von Mehr Demokratie2025: Altbewährte und neue Wege
Ein Jahr im Gegenwind
… und was machen wir?
Informationsfreiheit
Informationsfreiheit: Verschlechterung abgewehrt!
Doch Deutschland muss beim Thema Transparenz einen Schritt nach vorne und nicht zwei zurückgehen. Zusammen mit unseren Partnerinnen und Partnern haben wir Druck aufgebaut - und waren erfolgreich: Das Informationsfreiheitsgesetz bleibt!
Mehr zum Thema Informationsfreiheit
Sprechen & Zuhören
Sprechen & Zuhören
Die Nachfrage ist enorm. Wir bieten mittlerweile Schulungen an und tragen das Format so in die Breite.
Im Jahr 2025 zählen wir 267 Sprechen & Zuhören Veranstaltungen mit 5.446 Teilnehmenden. Zusätzlich 14 Schulungs-Termine mit rund 1.000 Teilnehmenden.
Mehr zu Sprechen & Zuhören
Direkte Demokratie
Direkte Demokratie: Bürgerbegehrensbericht
Die direkte Demokratie lebt: An jedem Sonntag stimmt die Bevölkerung statistisch gesehen in zwei bis drei Kommunen über eine lokalpolitische Frage ab. Oft lassen sich die Initiativen von uns beraten.
Zum Bürgerbegehrensbericht 2025
Direkte Demokratie: Bürgerbegehrensbericht
Wir haben insbesondere Bürgerentscheide zu Flüchtlingsunterkünften in den vergangenen Jahren untersucht. Überraschendes Ergebnis: Oft gingen sie flüchtlingsfreundlich aus – trotz einer vollmundig angekündigten Kampagne von Rechten im Osten. Die direkte Demokratie ist offenbar kein gutes Instrument für Populisten.
Direkte Demokratie: Volksentscheidsranking
Die Ergebnisse: Bayern und Bremen weisen die besten Regeln insgesamt auf. Betrachtet man nur die Landesebene, so ist Hamburg vorn, auf der kommunalen Ebene Thüringen. Stets Schlusslicht: das Saarland.
Zum Volksentscheidsranking 2025
Direkte Demokratie: Runder Tisch in Bayern
Auch wir nahmen daran teil, mit gemischten Gefühlen; wir lieferten Daten und Fakten und Argumente. Und hörten zu. Tatsächlich konnten wir viele der geplanten Verschlechterungen abwenden. Nun liegen die Empfehlungen des Runden Tisches beim Landtag. Er hat das letzte Wort.
Direkte Demokratie: Runder Tisch in Bayern
Warum die Axt anlegen?
Bürgerbeteiligung
Bürgerbeteiligung: Bürgerräte
Zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kritisierten wir dies als „falschen Weg“ und erklärten, welcher Weg aus unserer Sicht klüger wäre.
Bürgerbeteiligung: Bürgerräte
Es gab so viele Bürgerräte wie noch nie, 51 an der Zahl, fast 80 Prozent davon in den Kommunen. Die häufigsten Themen waren Klima, Verkehr und Stadtplanung.
Bürgerbeteiligung: Bürgerdebatte „Gerechte Steuern und Finanzen“
40 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger diskutierten insgesamt sechs Tage miteinander. Sie ließen sich von Fachleuten beraten und erarbeiteten gemeinsam Empfehlungen. Zuvor hatten 18.000 Menschen sich online mit Vorschlägen eingebracht.
Bürgerbeteiligung: Bürgerdebatte „Gerechte Steuern und Finanzen“
Mehr zu unserer Steuerdebatte
Bürgerbeteiligung in der Corona-Enquete
Zusammen mit dem Nexus Institut forderten wir eine umfassende Bürgerbeteiligung. Jetzt gilt es, die Fehler aufzuarbeiten. Die Perspektiven der alleinerziehenden Mutter, der isolierten Kinder und der gestressten Pflegekraft können der Debatte nur nutzen.
Zu unserem Beteiligungskonzept
Zukunftsträchtig: Direkte Demokratie plus Bürgerbeteiligung
Erstmals wird diese Kombination aus Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie auch in Deutschland ausprobiert. Voran geht die Gemeinde Osterburg in Sachsen-Anhalt, zeitnah folgen Flensburg und Pinneberg. Einer der beiden Träger des Projekts „Klima trifft Kommune“ ist Mehr Demokratie.
Zu unserem Modellprojekt „Klima trifft Kommune“
Mehr Demokratie und die AfD
Mehr Demokratie und die AfD
Er wurde 2024 von der Mitgliederversammlung präzisiert, 2025 durch Vorstandsbeschluss ergänzt: Mit Funktionärinnen und Funktionären der AfD reden wir nicht. Begründete Ausnahmefälle beschränken sich auf Verfahren der zufallsbasierten Bürgerbeteiligung, die Mehr Demokratie e. V. durchführt, und andere moderierte Dialogverfahren, zu denen Mehr Demokratie e. V. öffentlich einlädt. Mit Menschen, die die AfD wählen, suchen wir weiterhin den Dialog.
Zu unserem Beschluss
Mehr Demokratie und die AfD
Aber fordert die AfD nicht auch bundesweite Volksentscheide? Ja, allerdings nach einem Modell, das wir ablehnen; insbesondere, weil die AfD Grund- und Freiheitsrechte aushebeln will.
Mehr dazu
Wahlrecht
Wahlrecht: Unser Wahlrechtspapier
Schwarz-Rot kündigte die nächste Wahlreform an – doch gehören der Kommission nur Abgeordnete der Regierungsfraktionen an.
Wahlrecht: Unser Wahlrechtspapier
Ergänzend oder alternativ dazu haben wir weitere Vorschläge: Ersatzstimme, Proteststimme, Kumulieren, Panaschieren und einiges mehr. Was all das bedeutet und warum es gut für uns alle wäre, können Sie hier lesen.
Zu unserem Wahlrechtspapier
Wahlrecht: Drei-Prozent-Hürde im Osten
Im Juni forderten wir in einem Aufruf, die Sperrklausel auf drei Prozent abzusenken. Dann zögen mehr demokratische Parteien in die Landesparlamente. Regierungsbildungen würden erleichtert. Und die Stimmen hunderttausender Menschen würden nicht einfach unter den Tisch fallen.
Wahlrecht: Kampagne für Auslandsdeutsche
Sie alle waren nicht einverstanden mit den Bedingungen, unter denen im Ausland lebende Deutsche bei der Bundestagswahl 2025 wählen mussten - und oft nicht wählen konnten. Es geht um 3,5 Millionen Menschen.
Wahlrecht: Kampagne für Auslandsdeutsche
Und weil die Fristen bei dieser Bundestagswahl besonders knapp waren, ging besonders viel schief. Darum forderten wir zusammen mit der Stiftung Verbundenheit eine Vereinfachung des Prozederes.
Zu unserem Wahleinspruch
Strucksches Gesetz
Strucksches Gesetz widerlegt
Die Rolle des Bundestags bei der Gesetzgebung ist geringer als gedacht. Das Parlament nimmt eher eine Kontroll- als eine Gestaltungsrolle ein. Bei über 70 Prozent der untersuchten Gesetze nahm der Bundestag kaum bis keinen Einfluss.
Zu unserer Analyse
Parlament
Parlament: Zu wenig Zeit für Gesetzgebung
Allzu häufig finden öffentliche Anhörung, Beschlussempfehlung im Ausschuss und abschließende Beratung im Plenum binnen einer Woche statt. Wie sollen da die Meinungen von Fachleuten und Verbänden ordentlich verarbeitet werden?
Zu unserer Analyse
Unser Bildungswerk
Unser Bildungswerk
Mit rund 50 Lehrenden bietet die School bis zum Oktober 2026 eine Jahresausbildung an – auch Vierteljahresblöcke und einzelne Veranstaltungen sind buchbar.
Unser Bildungswerk
Ebenfalls unter dem Dach des Bildungswerks boomen Demokratie-Muskeltrainings. Wir haben 2025 zusammen mit den Demokratie Fitness Erfinderinnen aus Kopenhagen mehr als 60 neue Trainerinnen und Trainer ausgebildet und inzwischen 77 Veranstaltungen in Organisationen, Unternehmen und Schulen ermöglicht.
Mehr über das Bildungswerk
Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit: Mehr Demokratie in den Medien
Wir reagierten mittels Pressemitteilungen unter anderem auf Forderungen, die Wahlperiode zu verlängern, und auf den Appell der Bundestagspräsidentin nach einer umfassenden Reform des Bundestagswahlrechts. Wir kommentieren die erste Sitzung der Corona-Enquete-Kommission, und wir forderten klare und bürgerfreundliche Transparenz-Regeln, nachdem der Sudhof-Bericht zur Corona-Maskenaffäre nur mit vielen geschwärzten Passagen veröffentlicht worden war.
Öffentlichkeitsarbeit: Mehr Demokratie unterwegs
Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!
Auf ein erfolgreiches Jahr 2026!
Die Demokratie lebt vom Mitmachen. Mehr Demokratie auch.
Wir stecken schon mitten in den Planungen für das kommende Jahr. Je mehr wir sind, desto stärker wird unsere Stimme. Helfen Sie mit, diese Stimme laut zu machen. Denn die Antwort auf viele Probleme dieser Tage ist nicht weniger, sondern mehr Demokratie. Unterstützen Sie uns mit einer Spende oder Mitgliedschaft.
Wir freuen uns über jeden Beitrag!
Jetzt spenden
Jetzt Mitglied werden
Wir wünschen Ihnen alles Gute für das Jahr 2026!
Impressum
Impressum
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
info@mehr-demokratie.de
(030) 4208 2370
Geschäftsführender Bundesvorstand:
Roman Huber
Eintragung im Vereinsregister
Registergericht: Amtsgericht Bonn
Register-Nummer: 5707
Spendenkonto: SozialBank AG
DE04 3702 0500 0008 8581 00
BFSWDE33XXX
Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Alexander Trennheuser (Geschäftsführer; Anschrift wie oben)
Bildnachweis: Tom Radetzki, Steven Wright/Unsplash, Adan Sevens, Robert Boden, freepik.com, Björn Obmann, Zinnmann / Wikipedia ( CC BY-SA 4.0), Christian Lue/Unsplash, Glenn Carsten/Unsplash, Kyle Glenn/Unsplash, Schepers_Photography/Adobe Stock